Nahe-Radtour 2000 oder: Nahe-Land ist Hügelland
2000-06-01 (Donnerstag): Von Neubrücke nach Idar-Oberstein
Mögen andere an diesem Tag Vatertag begehen - für uns (Birgit,
Jürgen, Ulrike, Ute und Volker) bedeutete dieser Tag den Start zu
unserer Radtour den Nahe-Radweg (01) hinab. Die Deutsche
Bahn fuhr uns von Bad Homburg über Frankfurt nach Neubrücke (hier
kurz nach der Ankunft (02)) am Oberlauf der Nahe.
Nach der schönen und gut ausgebauten Strecke den Steinaubach entlang
begann der etwas fiese Aufstieg zur Burg Birkenfeld, der uns für unsere
Mühen durch einen weiten Blick ins Birkenfelder Land belohnte. Nach
steilen Abfahrten erreichten wir bei Kronweiler wieder das Nahe-Tal. Nach
einigen weiteren Ups and Downs (wie dem Aufstieg hinter Hammerstein) trafen
wir gegen 14:30 an unserem Tagesziel nach ca. 30 km ein: Idar-Oberstein.
Die Zimmer im Hotel Schlossschenke waren schnell belegt und nach einem
kurzen Frischmachen lernten wir die die Schönheiten dieser alten deutschen
Edelsteinstadt zu Fuß kennen: das Museum Idar-Oberstein mit seiner
beeindruckenden Edelstein- und Mineraliensammlung, die Eisdielen
(03), die Schmuckgeschäfte, die Felsenkirche (leider für uns
schon geschlossen) und das Schloss Oberstein (04).
2000-06-02 (Freitag): Von Idar-Oberstein nach Bad Kreuznach
Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet und Beladen
der Räder (05) führte der Weg nahe-nah bis Kirn. Dort brachten
wir einfach nicht über's Herz, an einem kleinen Eiscafe
(06) direkt am Hahnenbach vorbei zu radeln. Ein Blick auf den idyllischen
Kirner Marktplatz (07). Am Mühlengraben
in Bad Sobernheim erwischte uns das Pannenteufelchen zum ersten Mal
(08). Wenig später, am Ortsausgang Bad Sobernheims, liegt die nächste
Attraktion, die wir uns nicht entgehen ließen: der einzige Barfußpfad
Deutschlands (11), mit Holzbohlenwegen (09) und Nahe-Durchquerung
(10). Gegen 16:00 setzten wir zur letzten Teiletappe an; durch die
Weinhänge bei Schloßböckelheim, vorbei an den vielen Salinen
bei Bad Münster am Stein, mitten durch die Fußgängerzone
in Bad Kreuznach bis hin zu unserem Tagesziel: dem Hotel Weingut Beisiegel
in Bosenheim (ca. 60km). Nach dem ersten Frischmachen waren wir uns schnell
einig, dass die Fahrräder nicht mehr bewegt werden. Zu Fuß gelangten
wir zu einer Straußenwirtschaft in Bosenheim, dem Weingut Euler.
Ein milder Frühsommerabend, ein guter Wein (unsere Empfehlung: 1999er
Spätlese Riesling), genau die richtige Kost (12)
und nette Gesprächspartner, so klang der Abend stimmungsvoll aus.
2000-06-03 (Donnerstag): Von Bad Kreuznach nach Mainz
Nach einem etwas unangenehmen Start auf der B428 folgten wir bald wieder
dem - übrigens sehr gut ausgeschilderten - Nahe-Radweg. Nach einer
kurzen Rast in Bingen zum (na was wohl?) Eis-Essen und einigen Beweisfotos
vor dem Mäuseturm (13, 14)
verlief unser Weg jetzt rhein-aufwärts. Unser ausgiebiges Mittagessen
nahmen wir in einem guten italienischen Restaurant direkt hinter dem Deich
in Ingelheim-Nord zu uns. Eine Gewitterfront, die sich über uns bildete,
beschleunigte unsere Trittfrequenz geringfügig. Die nachfolgenden
Aufnahmen sind während des Radelns entstanden: Birgit
von der Seite (15), Birgit von vorne (16), Ulrike
(17), Ute (18) und Jürgen
(19). Am S-Bahnhof Mainz-Nord war unser Tages- und Tourziel nach ca. 60
km erreicht. Erschöpft, aber wohlig (20) liessen
wir uns von der S-Bahn nach Frankfurt tragen.
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