Am heutigen Dienstag wurde einer der Gutscheine eingelöst, die
der Chronist zu einem seiner runden Geburtstage erhalten hatte: ein
einstündiger Flug mit der Ju 52. Die "Tante Ju" mit ihrem
historischen Kennzeichen D-AQUI wurde vor 70 Jahren
in den Junkers-Flugzeugwerken in Dessau gebaut - und fliegt heute noch.
Eine Reise mit diesem Flugzeug bedeutet daher nicht nur die
Überwindung von Räumen, sondern auch eine Reise in die
Pioniertage der Fliegerei.- Unser Flug LH8803 begann
glücklicherweise nicht zu der ausgewiesenen
Abflugzeit, sondern nach dem Einchecken am unscheinbaren Gate A8
und der Fahrt auf das Vorfeld (hier die Hinweistafel
am Bus) mit dem Boarding über die
mitgeführte Leiter und dem pünktlichen Start um 14:30. Jeder
der Passagiere hatte einen Fensterplatz, einzelne
Fenster konnten während des Fluges geöffnet werden. Unser
Flug führte uns main- und rheinabwärts über
Rüdesheim und das romantische Mittelrheintal
zur Pfalz bei Kaub. Über
der Loreley leitete der Pilot den Rückflug ein. Fast in Höhe der Antennenspitzen umrundete er die
Frankfurter Innenstadt mit ihren Hochhäusern.
Der Anflug auf den Flughafen Frankfurt bot ungewohnte Ansichten des Vorfelds. Der Chronist will
nicht verhehlen, dass der Flug in einer Höhe von ca. 500 m
über Grund etwas unruhiger und windgeschüttelter verlief als
einer in der vertrauteren Reiseflughöhe von ca. 10 km. Die bereit
liegende Tüte spendete ihm zumindest auf dem Rückflug Halt
und Zuversicht. Die Aufnahmen des Cockpits wurden
daher auch erst nach der Landung (pünktlich um 15:30) gemacht. -
Ein Stand mit Ju 52-Devotionalien begleitet Tante
Ju auf ihrer Deutschland-
und Österreich-Tournee. - Wir waren noch in Sichtweite der Ju
52, als bereits die PAXe für den nächsten
Flug eintrafen.
Für Breitband-Angebundene: Video-Clip zur Sicherheitsanweisung (15 MB) und Start (16 MB)
(jeweils avi-Format).
Zum Anschauen der Großaufnahmen bitte auf die Thumbnail-Aufnahmen klicken.
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